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1. Synodalversammlung
1. Synodalversammlung
Datum:
25. Sep. 2021

"Ich begrüße sie alle herzlich zu unserer ersten Synodalversammlung und zwar zum Abschluss der zweiten Phase des 'Heute bei dir'-Prozesses mit der Überschrift: 'Wir wollen uns verändern', sagt Bischof Dr. Helmut Dieser zur Begrüßung. Die acht Basis-AGs haben in dieser zweiten Prozessphase zu acht Themen gearbeitet, die sich aus der ersten Phase „Wir wollen reden“ ergeben haben. Hinzu kamen noch die Querschnittthemen zu Digitalisierung, Finanzen, Personal und Nachhaltigkeit. Hieraus sind die so genannten Roadmaps entstanden, in denen die Ergebnisse der Basis-AGs gebündelt und vor den Sommerferien veröffentlicht worden sind. An dieser Stelle bedankt sich Bischof Dr. Helmut Dieser ganz ausdrücklich bei den Mitgliedern der Basis-AGs für ihre Arbeit (Applaus). „Sie haben eine Fülle an Stoff behandelt und hatten zusätzlich durch die Corona-Auflagen, Mühen und Schwierigkeiten zu meistern.“ Wie werden nun aus den Roadmaps, Entscheidungen auf diözesaner Ebene, die dann auf den regionalen und gemeindlichen Ebenen des Bistums angewandt werden?, fragt Bischof Dieser. Die Antwort könne gar nicht anders ausfallen, als synodal. Der „Heute bei dir“-Prozess füge sich damit ein in den Aufruf des Papstes, „die Kirche insgesamt, ihrem Wesen nach, als synodal zu begreifen.“ Dem Papst wichtig seien die synodalen Erfahrungen, die wir machen können und die er uns wünsche. Nur so könne der Traum einer Kirche wahr gemacht werden, an der sich alle beteiligen können und wollen. "'Gemeinsam gehen': das ist ein Wort – eine Kurzformel – unseres Papstes, die er jetzt noch einmal zuletzt der gesamten Weltkirche anbietet; mit dem Ausrufen eines weltweiten synodalen Weges, der dann in eine weltweite Bischofssynode im Jahr 2023 einmünden soll". Der Beginn in den Teilkirchen ist für den 17. Oktober geplant. 

„‘Gemeinsam gehen‘: für uns im Bistum Aachen wird das konkret in der Weise, wie wir mit den Ergebnissen und auch mit der Umsetzung der Ergebnisse in der dritten Phase umgehen.“ Aus diesem Grund sei der Synodalkreis eingerichtet worden. Er arbeite nach der so genannten Konsent-Methode. Nur so könnten die Ergebnisse der Roadmaps zu einwandfreien Lösungen für das ganze Bistum werden. Der Synodalkreis sammele keine Stimmenmehrheiten, sondern mahne gemensame Entscheidungen an, gegen die niemand einen schwerwiegenden Einwand einbringen müsse. „Das geht nur, indem wir uns von den Moderatoren streng in die Methode einführen und leiten lassen und andererseits intensiv einander zuhören und eine geistliche Haltung und Erwartung leben. Was will Gott von uns, woran erkennen wir die Stimme des Heiligen Geist und welche neue Erkenntnisse lässt er reifen, die dann auch all annehmen können?