Friedenslicht Tivoli

Orte von Kirche

 

 

Warum das Thema wichtig ist

  • Gotteserfahrung und kirchliche Gemeinschaft lassen sich nicht allein an herkömmliche Orte, Räume und Formen binden.
  • Menschen entdecken neben den traditionellen Orten auch neue Orte, die sie in ihrem Glauben ansprechen und ihren Bedürfnissen angemessen sind.
  • Religiöse Lebensbezüge verlagern sich in die digitale Welt.

Deshalb dürfen Orte von Kirche nicht mehr nur als physische Orte betrachtet werden. Die Kategoriale Seelsorge und ihre Begegnungsorte sind ebenfalls Orte von Kirche.

Für ein diakonisches Bistum Aachen

plädiert die Basis-AG 2: Orte von Kirche mit ihrem Bericht.Dies bedeutet einen Mentalitätswandel, der sich auf das ganze Wesen des Bistums Aachen beziehen und konsequent durch alle Inhalte und Strukturen durchbuchstabiert werden muss.Dann wird die Leitfrage für alles Handeln im Bistum: „Wozu dient die Kirche?“ An dieser Frage zeigt sich, dass für diesen Wandel nicht entscheidend ist, wie die Kirche mehr Menschen für sich gewinnen kann. Die Kirche muss sich vielmehr so verändern, dass sie sich mehr für die Lebenssituationen aller Menschen interessiert und lernt, näher bei den Menschen mit ihren Fragen, Brüchen und Herausforderungen zu sein.Die Basis-AG empfiehlt dazu, dass eine neue Art der Würdigung aller Orte von Kirche dialogisch entwickelt wird und eine Förderung neuer Orte von Kirche subsidiär unterstützend ist. Darüber hinaus muss es grundsätzlich möglich sein, sich auf allen Ebenen von Kirche partizipativ zu beteiligen.

Die konkreten Ziele

Oberziel

  1. Mentalitätswandel: In allem, was wir als Kirche tun, wollen wir Werkzeug des Reiches Gottes sein, wollen wir eine diakonisch-missionarische Kirche verwirklichen.
  2. Orte von Kirche sind anerkannt, gefördert und in das kirchliche Leben einbezogen
  3. Förderung neuer Orte von Kirche

Die Ergebnisse im Detail